Besuch auf dem eCommerce Camp 2015!

veröffentlicht in Communication,Software Engineering am 17. Mrz. 2015 Tags: , , ,

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In diesem Jahr hat es mich das erste Mal auf das eCommerce Camp nach Jena verschlagen. Dies ist ein Barcamp, das heißt, hier werden die Vorträge nicht von der Organisation geplant, sondern jeder kann kommen und über ein beliebiges Thema reden. Bei der Session Planung wird zu Beginn abgestimmt, ob andere Teilnehmer etwas über das Thema hören möchten.

Dem Namen des Camps entsprechend ging es in diesem Jahr um eCommerce. Die unterschiedlichen Akteure, wie Shop-Betreiber, Hoster, Shop-Hersteller, diverse Agenturen und andere interessierte Teilnehmer, sorgten für ein spannendes Event. Zu den verschiedenen Sessions gab es eine große Vielzahl von Vorträgen. Vertreten waren Entwickler und Integratoren von Magento, OXID, Shopware, SPHERE.IO, Spryker und PrestaShop. Dennis Heidmann von Intershop hielt einen interessanten Vortrag über die Migration von OXID in Intershop.

Ich war mit zwei Sessions vertreten. Die erste Session “Kann ERP auch Shop? Odoo v8 – ein neuer Ansatz” hatte ich im Vorfeld schon vorbereitet. In dieser bin ich besonders auf die Funktionen des website_sale Moduls von Odoo eingegangen. Bei diesem Modul handelt es sich um ein Shop-Frontend. Ich habe dargestellt, wie man im B2B-Handel neue Wege gehen kann, welche mit einem klassischen Shop-System oder einem traditionellen CRM schwer umsetzbar wären. Meine Präsentation könnt ihr euch hier ansehen.

In der zweiten Session habe ich Odoo als ERP-System für eCommerce vorgestellt. In einer Live-Demo habe ich von unseren Erfahrungen mit Odoo berichtet. Dabei habe ich gezeigt, wie Odoo genutzt werden kann, um die Probleme und Herausforderung eines Online-Händlers im Bereich Order-Abwicklung, Finanzsteuerung und Controlling zu lösen. Des Weiteren bin ich darauf eingegangen, wie wir von initOS Projekte so umsetzen, dass unsere Kunden auch für die nächsten Wachstumsstufen bereit sind. Ich freue mich, dass die Sessions bei den Zuhörern sehr gut angekommen sind.

Loben möchte ich die familiäre Atmosphäre sowie das gute Essen. Ich werde meinen Kollegen ausführlich vom Camp berichten und bin mir sicher, dass ich im nächsten Jahr mit kollegialer Verstärkung dabei sein werde.

Über Markus Schneider

Als Analytiker und Informatiker ist Markus Schneider Experte für Shop- und ERP-Systeme. Dabei setzt er sein fundiertes Wissen insbesondere im Bereich der Open Source Software ein und kann verschiedene
Anwendungssysteme, z.B. Oxid eSales, OTRS, und Solr Suche, darin integrieren. Auch mit der Onlineshopsoftware Magento kennt sich Herr Schneider bestens aus. Zudem greift er auf gesammelte Erfahrungen unterschiedlicher Systeme wie Sage, SAP und speziell OpenERP / Odoo zurück.

Ehrung der initOS GmbH & Co. KG durch die Ottostadt Magdeburg

veröffentlicht in Communication,Consulting,Software Engineering am 21. Nov. 2014 Tags: , ,

Die initOS GmbH & Co. KG wurde am 4. November 2014 von der Ottostadt Magdeburg als eines von 35 Unternehmen ausgezeichnet, welches in besonderem Maße innovative Produkte und Dienstleistungen entwickelt und anbietet und damit für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Magdeburg wirbt.
Die Ehrung fand im Alten Rathaus statt und wurde vom Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, sowie dem Beigeordneten für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Rainer Nitsche und dem Präsidenten der Kammern vollzogen.
Unser Geschäftsführer Frederik Kramer nahm die Auszeichnung persönlich entgegen.

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Die Festrede hielt der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität, Prof. Dr. Jens Strackeljan.
Nach einem musikalisch umrahmten Programm wurden die Unternehmen vom Oberbürgermeister persönlich empfangen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Buffet, bei dem sich Möglichkeiten ergaben miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Unser Geschäftsführer Frederik Kramer äußerte sich nach der Preisverleihung: “Es ist für uns eine große Ehre und zugleich Wertschätzung unserer Arbeit von der Stadt Magdeburg und Herrn Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ausgezeichnet worden zu sein. Wir fühlen uns dem Standort und der Stadt verpflichtet und werden weiter intensiv daran arbeiten Magdeburg und Sachsen-Anhalt als IT-Standort bekannt und geschätzt zu machen.” 

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs studierte Geschichte und Biologie für das Lehramt an Sekundarschulen. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

Datenvisualisierung mittels WordCloud

veröffentlicht in Communication,Consulting am 29. Nov. 2013

Herausforderung

Eine zentrale Herausforderung in vielen Unternehmen und Organisationen ist große Mengen an Daten zu aggregieren bzw. wie das im Neudeutsch heißt “managementkompatibel” aufzubereiten.Gerade im Kontext des kaum begreifbaren Datenwachtums das der IT-Analyst IDC für die kommenden Jahre voraussagt (es werden laut deren Analyse 2015 weltweit  knapp 8 Zetabytes oder 8 Trillionen Gigabyte Daten sein, siehe [1]) wird es immer wichtiger werden effiziente Mittel zu finden, strukturierte, semi-strukturierte und unstrukturierte Daten zu visualisieren und Sinnvolles darin zu finden. Aber selbst scheinbar überschaubare Datenmengen wie zum Beispiel der gerade veröffentlichte 185 Seiten starke Koalitionsvertrag der CDU / CDU und SPD stellt die Konzentration eines Managers vor eine unlösbare Aussage, wenn er sich in wenigen Minuten einen groben Überblick über das Inhaltsprofil verschaffen will.
Es sei denn der Manager ist Nummer 5 ‘-) [5].

Lösungsansatz

Eine triviales Beispiel so einer Datenaggregation soll anhand eben diese Koalitionsvertrages demonstriert werden. Hierzu kann mittels ein paar einfacher Shell-Befehle  (siehe [1]) zunächst ein PDF-Dokument in eine ASCII Repräsentation verwandelt  werden. Diese sollte im Anschluss um nicht druckbare Zeichen und Stop-Wörter in der Sprache des Textes (z.B. und, aber, weil) bereinigt werden. Danach lässt sich die Liste zum Beispiel alphabetisch sortieren oder Worthäufigkeiten berechnen. Für unser Beispiel wird sie letztlich mittels eines Wordcloud Generator (siehe [2]) in eine entsprechend visualisierte Form gebracht. Natürlich ist theoretisch auch eine entsprechenden API und eine vollständige Integration in ein Dokumentenmanagementsystem möglich.

Ergebnisinterpretation

Das Ergebnis auf die 50 häufigsten Wörter hochaggregiert sieht wie folgt aus:

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Beim Betrachten des Resultats für den Entwurf des Koalitionsvertrages kann man nun auf einen Blick erkennen, was die wesentlichen Schwerpunkte des Quelldokumentes sind. In unserem Beispiel liegt ein sehr hohes Gewicht der Koalitionäre auf  Deutschland (167 Nennungen), den Menschen (126 Nennungen), Europa (113 Nennungen) sowie der Sicherheit (96 Nennungen).  Die Gesellschaft (95 Nennungen) und Unternehmen (83 Nennungen) folgen.  Arbeit (79 Nennungen) , Innovation (75 Nennungen), Entwicklung (75 Nennungen) und Bildung (67 Nennungen) als Schlüssel für Wohlstand (72 Nennungen) sind da schon weniger häufig vertreten. Bleibt zu hoffen dass es nicht bei einem ähnlich vehementen Gefälle von Generischer Zielformulierung zu letztlicher Umsetzung bleibt. Eine politische Analyse des Inhaltes soll aber hier ebenfalls Fachleuten überlassen werden.

Referenzen

[1] J. Gantz and D. Reinsel, Extracting Value from Chaos, IDC Iview, Juni 2011

[2] http://skipperkongen.dk/2011/09/07/creating-a-word-cloud-from-pdf-documents/

[3] http://www.wordle.net/

[4] https://docs.google.com/file/d/0B9F6ub8wD7gqOWtMa29LVGoyZ2s/edit

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Nummer_5_lebt!

Über Frederik Kramer

Technischer Geschäftführer der initOS GmbH & Co. KG und Doktorand am Magdeburg Research and Competence Cluster (MRCC) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist Ihr Experte im Bereich der Strategischer Nutzung von Open Source Software im Unternehmen.

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