Nützliche Tools für unsere Kunden – Teil 2

veröffentlicht in Communication am 5. Jun. 2015 Tags: , , ,

Um unseren Supportprozess weiter zu verbessern, möchten wir einige nützliche Tools zur Fehlerbeschreibung und Prozessvisualisierung vorstellen. Der zweite Teil stellt zwei Tools zur Prozessvisualisierung vor.

draw.io

Draw.io ist ein kostenloses Online-Zeichenprogramm zum Erstellen von Diagrammen und Flowcharts. So lassen sich unter anderem UML-, Entity-Relation-, BPMN-Diagramme und MindMaps erstellen. Draw.io läuft in jedem Browser, da es auf mxGraph basiert. mxGraph ist die einzige Bibliothek, die in jedem Browser ohne Plugins funktioniert.

Wie funktioniert draw.io?

Um ein Diagramm zu zeichnen, öffnen Sie zuerst die Webseite www.draw.io.

Nun müssen Sie einige Entscheidungen treffen:

  1. Wo soll ihr Dokument gespeichert werden?  Google Drive, OneDrive, Dropbox, Browser oder Gerät.
  2. Wollen Sie ein neues Diagramm erstellen oder ein vorhandenes öffnen?
  3. Welchen Dateinamen soll das Diagramm bekommen?
  4. Wollen Sie ein leeres Diagramm „Arbeitsblatt“ öffnen oder aus einer Vielzahl von Vorlagen wählen?

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Haben Sie alle Entscheidungen getroffen, können Sie mit der Erstellung des Diagramms beginnen. Die Bedienung ist sehr einfach und funktioniert per Drag & Drop.

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Auf der linken Seite stehen Ihnen die verschiedenen Symbole/Shapes zur Verfügung. Sie können eigene Shapes erstellen und noch weitere hinzufügen. So können Sie ihre draw.io Arbeitsumgebung individuell anpassen.

Haben Sie ihr Diagramm erstellt, können Sie es speichern und auch herunterladen. Sie haben unter anderem die Auswahl zwischen verschiedenen Grafikformaten, PDF und XML-Formaten.

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Eine kleine Anleitung für das Zeichnen von BPMN-Modellen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Fazit: Draw.io ist ein sehr gutes Programm zum Erstellen von Diagrammen. Es verfügt über eine große Anzahl an Vorlagen, Funktionen und Shapes. Draw.io ist plattformunabhängig und jederzeit überall einsetzbar.

yEd Graph Editor

yEd ist ein auf Java basierendes Zeichenprogramm zum Erstellen von Diagrammen. So lassen sich zum Beispiel UML-, Entity-Relation-, Fluss- und BPMN-Diagramme sowie Netzwerkpläne erstellen. Die kostenlose Vollversion kann für jedes Betriebssystem hier heruntergeladen werden.

Nach der Installation von yEd können Sie mit der Erstellung eines Diagramms beginnen. Die Bedienung unterscheidet sich nicht von draw.io, denn auch hier fügen Sie alles per Drag & Drop ein.

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yEd speichert die Dokumente in die Formate: GraphML, Compressed GraphML, YGF, GML, GML/XML und TGF. Exportieren können Sie ihr Dokument in die Formate: BMP, EMF, EPS,GIF, HTML Flash Viewer, HTML ImageMap, JPG, PDF, PNG, SVG, SVGZ und SWF.

Eine Stärke von yEd ist die Möglichkeit eines automatischen Layouts. Diese vier Screenshots zeigen wie ein automatisches Layout erzeugt werden kann. Ursprünglich wurde ein hierarchisches Layout verwendet, dass dann in ein BPMN Layout umgewandelt wurde. Dazu müssen Sie nur auf den Reiter „Layout“ klicken und BPMN Layout auswählen. Es öffnet sich ein Fenster, welches Ihnen ermöglicht weitere Angaben zu tätigen. Danach klicken Sie einfach auf den Button „Ok“ und schon wird ihr Diagramm im BPMN Layout angezeigt.

yed1-3 yed1-11  yed1-7yed1-8

Einige Möglichkeiten von yEd zeigen die folgenden Screenshots (alle erzeugt mit HotShots):

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Fazit: yEd ist ein sehr gutes Programm zum Erstellen von Diagrammen. Die automatische Layout Funktion ist ein gutes Feature.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen, dann treten Sie mit uns in Kontakt. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer +49 (0)4105 5615699 oder per E-Mail an info@initos.com.

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs studierte Geschichte und Biologie für das Lehramt an Sekundarschulen. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

Nützliche Tools für unsere Kunden – Teil 1

veröffentlicht in Communication am 18. Mai. 2015 Tags: , , , ,

Um unseren Supportprozess weiter zu verbessern, möchten wir einige nützliche Tools zur Fehlerbeschreibung und Prozessvisualisierung vorstellen. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Erstellung und Bearbeitung von Screenshots.

Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Screenshots

Ein Screenshot lässt sich schnell erstellen. Doch gerade zur Problem- und Fehlerbeschreibung ist es von Vorteil, wenn diesem Screenshot schnell Anmerkungen und Hervorhebungen hinzugefügt werden können, ohne dafür ein extra Bildbearbeitungsprogramm bemühen zu müssen. In diesem Teil des Beitrages stellen wir einige Tools für die gängigen Betriebssysteme vor.

HotShots

HotShots ist ein Programm zur Erstellung und Bearbeitung von Screenshots. Es bietet die Möglichkeit den kompletten Desktop, ein einzelnes Programmfenster oder einen bestimmten Ausschnitt zu „fotografieren“. Im Anschluss daran kann das Bildschirmfoto bearbeitet werden.

HotShots können Sie hier für ihr Betriebssystem herunterladen und installieren.

Das Programm bietet unter anderem folgende Funktionen:

  • verschiedene Bearbeitungswerkzeuge (Textwerkzeug, Textmarker, Lupe, Einkreisen, Pfeile, geometrische Formen usw.)
  • Bildeffekte (Verpixeln, verschiedene Bildränder, Schattenwurf usw.)
  • automatische Nummerierungen
  • Import oder Export via Zwischenablage
  • Export in viele Grafikformate
  • automatisches Hochladen auf ein FTP-Konto oder einen Bildhoster wie z.B. FreeImageHosting.net und Imgur.com

 

Doch wie funktioniert nun HotShots? Sie können das Programm starten, um einen Screenshot aufzunehmen oder um einen früheren Screenshot zu bearbeiten. Möchten Sie einen Screenshot erstellen, dann können Sie vorher festlegen, ob Sie den kompletten Desktop, ein einzelnes Programmfenster, einen bestimmten Bereich des Desktops oder einen beliebigen Bereich per Freihandauswahl aufnehmen möchten. Des Weiteren bestimmen Sie einen Ausgabepfad, eine Verzögerung und was nach der Aufnahme mit dem Screenshot passieren soll.

hotshot

 

Wie können Sie nun den Screenshot bearbeiten? Zum einen öffnet sich das Editorfenster sofort nach der Aufnahme, wenn sie vorher festgelegt hatten, dass nach der Aufnahme der Editor starten soll. Zum anderen können Sie ihren Screenshot auch direkt mit HotShots öffnen.

Nun stehen Ihnen viele Bearbeitungstools zur Verfügung. So können Sie unter anderem Text, Pfeile, Markierungen, Bilder, Nummerierungen und geometrische Formen einfügen. Auch haben Sie die Möglichkeit Bereiche zu verpixeln und zuzuschneiden.

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Fazit: HotShots ist ein sehr gutes Programm, um Screenshots zu erstellen und zu bearbeiten. Es ist einfach in der Bedienung und bietet viele Möglichkeiten.

Shutter

Shutter ist ebenfalls ein Programm zur Erstellung und Bearbeitung von Screenshots. Mit Shutter können Sie den ganzen Desktop, ein einzelnes Fenster, Bereiche eines Fensters oder eine Webseite aufnehmen.

Es ist ein reines Linux-Programm, welches in den offiziellen Paketquellen enthalten ist. Es kann aber auch hier heruntergeladen werden.

Um einen aufgenommenen Screenshot bearbeiten zu können, müssen Sie zusätzlich das Paket libgoo-canvas-perl installieren. Um einen Screenshot von einer Webseite aufzunehmen, benötigen Sie noch das Paket gnome-web-photo.

Das Programm bietet unter anderem folgende Funktionen:

  • verschiedene Bearbeitungswerkzeuge (Textwerkzeug, Textmarker, Linien, Pfeile, geometrische Formen usw.)
  • Bildeffekte (Verpixeln, Zensieren)
  • automatische Nummerierungen
  • Export in die Grafikformate: JPG, BMP, PNG
  • automatisches Hochladen auf ein FTP-Konto oder einen Bildhoster

 

Wie funktioniert Shutter? Nach dem Programmstart legen Sie in den Einstellungen fest, wo und in welchem Format Shutter den Screenshot speichern soll. Haben Sie diese Entscheidungen getroffen, können Sie nun entscheiden, welchen Bereich sie aufnehmen wollen.

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Um den Screenshot zu bearbeiten, klicken Sie einfach auf den Button „Bearbeiten“. Nun öffnet sich der Editor und Sie können den Screenshot nach Ihren Wünschen bearbeiten.

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Fazit: Shutter ist ein gutes Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Screenshots. Es ist von der Bedienerfreundlichkeit und vom Funktionsumfang her HotShots ein wenig unterlegen.

In einem zweiten Teil werden wir Ihnen nützliche Tools zur Prozessvisualisierung vorstellen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen, dann treten Sie mit uns in Kontakt. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer +49 (0)4105 5615699 oder per E-Mail an info@initos.com.

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs studierte Geschichte und Biologie für das Lehramt an Sekundarschulen. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

Besuch auf dem eCommerce Camp 2015!

veröffentlicht in Communication,Software Engineering am 17. Mrz. 2015 Tags: , , ,

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In diesem Jahr hat es mich das erste Mal auf das eCommerce Camp nach Jena verschlagen. Dies ist ein Barcamp, das heißt, hier werden die Vorträge nicht von der Organisation geplant, sondern jeder kann kommen und über ein beliebiges Thema reden. Bei der Session Planung wird zu Beginn abgestimmt, ob andere Teilnehmer etwas über das Thema hören möchten.

Dem Namen des Camps entsprechend ging es in diesem Jahr um eCommerce. Die unterschiedlichen Akteure, wie Shop-Betreiber, Hoster, Shop-Hersteller, diverse Agenturen und andere interessierte Teilnehmer, sorgten für ein spannendes Event. Zu den verschiedenen Sessions gab es eine große Vielzahl von Vorträgen. Vertreten waren Entwickler und Integratoren von Magento, OXID, Shopware, SPHERE.IO, Spryker und PrestaShop. Dennis Heidmann von Intershop hielt einen interessanten Vortrag über die Migration von OXID in Intershop.

Ich war mit zwei Sessions vertreten. Die erste Session „Kann ERP auch Shop? Odoo v8 – ein neuer Ansatz“ hatte ich im Vorfeld schon vorbereitet. In dieser bin ich besonders auf die Funktionen des website_sale Moduls von Odoo eingegangen. Bei diesem Modul handelt es sich um ein Shop-Frontend. Ich habe dargestellt, wie man im B2B-Handel neue Wege gehen kann, welche mit einem klassischen Shop-System oder einem traditionellen CRM schwer umsetzbar wären. Meine Präsentation könnt ihr euch hier ansehen.

In der zweiten Session habe ich Odoo als ERP-System für eCommerce vorgestellt. In einer Live-Demo habe ich von unseren Erfahrungen mit Odoo berichtet. Dabei habe ich gezeigt, wie Odoo genutzt werden kann, um die Probleme und Herausforderung eines Online-Händlers im Bereich Order-Abwicklung, Finanzsteuerung und Controlling zu lösen. Des Weiteren bin ich darauf eingegangen, wie wir von initOS Projekte so umsetzen, dass unsere Kunden auch für die nächsten Wachstumsstufen bereit sind. Ich freue mich, dass die Sessions bei den Zuhörern sehr gut angekommen sind.

Loben möchte ich die familiäre Atmosphäre sowie das gute Essen. Ich werde meinen Kollegen ausführlich vom Camp berichten und bin mir sicher, dass ich im nächsten Jahr mit kollegialer Verstärkung dabei sein werde.

Über Markus Schneider

Als Analytiker und Informatiker ist Markus Schneider Experte für Shop- und ERP-Systeme. Dabei setzt er sein fundiertes Wissen insbesondere im Bereich der Open Source Software ein und kann verschiedene
Anwendungssysteme, z.B. Oxid eSales, OTRS, und Solr Suche, darin integrieren. Auch mit der Onlineshopsoftware Magento kennt sich Herr Schneider bestens aus. Zudem greift er auf gesammelte Erfahrungen unterschiedlicher Systeme wie Sage, SAP und speziell OpenERP / Odoo zurück.

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