Workshop Den ‚Prozessor‘ im Kopf verstehen – oder die Suche nach der Nadel im Zellhaufen –

veröffentlicht in Science am 15. Feb. 2017

Die modernen Neurowissenschaften stehen vor einem Paradigmenwechsel: Moderne Elektrodentechnologien, steigende Rechnerleistungen, neue mathematische Auswerteverfahren – empirisch gewonnene Daten über Hirnaktivität werden zu Big Data (Fokus in Nature Neuroscience, 2014)[1].

!!! Achtung Änderung der Ortes: Der Workshop findet anders als in der Einladung angekündigt aufgrund der Nachfrage jetzt an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Gebäude 29, Raum 301 statt. Der Termin bleibt wie geplant Donnerstag, der 23.02.2017 !!!

Mein geschätzter Freund und Kollege Dr. rer. nat. Max Happel [2] (Arbeitsgruppenleiter am Leibniz Institut für Neurobiologie (LIN) und ich haben in unzähligen Gesprächen in so ziemliche jeder Kneipe am und um den Hasselbachplatz über die Funktion des Gehirns, den Strategiebegriff und vor allem die spannenden Experimente seiner Forschungsgruppe sowie die Möglichkeiten der modernen Informationstechnologie gesprochen.

Wir sind zum Schluss gekommen, dass es eines Versuches bedarf, die am Ort (d.h Magdeburg, Sachsen-Anhalt) befindliche, diverse Fachkompetenz der betroffenen und angrenzender Bereiche zusammenzubringen, um in einem ersten Treffen die Ansätze seiner
Arbeitsgruppe Cortexplorer [2] vor dem Hintergrund der Möglichkeiten moderner Informationstechnologien zu hinterfragen, neue Lösungsmuster, Ansätze und Ideen zu entwickeln, um letztlich die Idee eines interdisziplinären Forschungsvorhabens
voranzutreiben und damit einen Beitrag zur Spitzenforschung im Land Sachsen-Anhalt zu leisten.

Als Geschäftsführer der initOS GmbH und Absolvent der OvGU ist es mir ein persönliches Anliegen die interdisziplinäre Forschung und Zusammenarbeit im Land zu fördern, darum möchte ich Sie zusammen mit meinem Freund Dr. Max Happel zu einem ersten Treffen zum Thema einladen (weitere Details siehe Anhang).

Weil wir nicht absehen können, wie hoch das Interesse an unserem Vorhaben ist, würden wir Sie bitten sich entsprechend dem Anhang direkt an Herrn Dr. Happel bzw. mich zu wenden und ihre Teilnahme anzukündigen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie selbst teilnehmen oder unseren Aufruf in ihren „Zirkeln“ verbreiten würden, damit wir
diejenigen mit Interesse am Thema möglichst schnell und zielgerichtet erreichen.

Details entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Herzliche Grüße

Max Happel und Frederik Kramer

[1] http://www.nature.com/neuro/journal/v17/n11/full/nn.3856.html</>

[2] http://www.lin-magdeburg.de/de/abteilungen/systemphysiologie/cortxplorer/index.jsp</>

Über Frederik Kramer

Technischer Geschäftsführer der initOS GmbH und Doktorand am Magdeburg Research and Competence Cluster (MRCC) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ihr Experte im Bereich der Strategischen Nutzung von Open Source Software im Unternehmen.

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5 Jahre initOS – Ein Grund zum Feiern beim Drachenbootfestival 2016

veröffentlicht in Consulting am 12. Dez. 2016

Jedes Jahr im Sommer veranstaltet initOS ein Teamevent um den Teamgeist zu stärken. In diesem Jahr nahmen wir deshalb am 16. Magdeburger Drachenbootfestival auf dem Salbker See teil. Nachdem die Entscheidung für das Drachenbootfestival gefallen war, konnte die Planung beginnen. Wer schon einmal ein Teamevent oder ein Fest organisiert hat, weiß, welch ein Arbeitsaufwand dahinter steckt. Die Liste der Aufgaben war lang: Anmeldung, Teilnehmer, Verpflegung, Auf- und Abbau …

Aber wie das in einem guten Team so üblich ist, konnten die Aufgaben auf mehrere Köpfe verteilt werden. Nachdem die Anmeldung erfolgreich war und nun feststand, dass wir als Team PaddelTux in der Kategorie Mixed (mind. 6 paddelnde Frauen) über die 200 m in den See stechen werden, musste sich noch um die Verpflegung gekümmert werden. Da wir ein internationales Team sind, lag es nahe ein internationales Barbecue zu veranstalten. Jeder Teilnehmer wurde gebeten landestypische Spezialitäten mitzubringen. Dieser Bitte kamen auch alle mit großem Eifer nach. Vom Schwäbischen Kartoffelsalat, Kartoffelsalat nach Großmutters Art über Schopska-Salat bis hin zu syrischen Süßigkeiten und türkischer Köfte war alles vorhanden.

Je näher der Tag des Drachenbootfestivals kam, desto größer wurde auch die Frage: Wie fährt man eigentlich Drachenboot? Leider hatten wir keine Zeit an einem der offiziellen Trainings teilzunehmen, also blieb uns nur die Trockenübung im Konferenzraum. Nach intensiven Videostudien trafen wir uns also im Konferenzraum und übten uns in der richtigen Paddelführung. Schnell wurde deutlich, dass es beim Drachenbootfahren neben all dem Spaß, vor allem um die Synchronität geht. Der Trommler gibt den Takt vor und das gesamte Team muss diesem Takt folgen.

Der große Tag war nun nicht mehr fern. Das initOS-Team holte sich noch Verstärkung aus dem Freundeskreis und bildete so ein 22 Mann (Frau) starkes Team PaddelTux. Ausgestattet wurde jeder mit einer Startnummer.

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Am Vorabend des Renntages wurde der initOS-Stützpunkt aufgebaut.

Der große Tag begann 8.30 Uhr mit dem Teamcaptainmeeting. Dort wurden unter anderem die Wettkampfregeln erklärt. Unsere Kapitänin Kathleen erfuhr dort auch, dass wir das einzige Fun-Team sind, da alle anderen Teams die Trainingsstunden wahrgenommen hatten. Aber das änderte nichts an unserer Einstellung, denn uns ging es vor allem um den Spaß mit dem gesamten Team.

Um 10.15 Uhr war es dann endlich so weit. Unser erstes Rennen stand bevor. Nach einer kurzen Erwärmung ging es hinunter zum Boot.

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Vor unserem ersten Rennen beschlossen wir die Stärkeren nach vorne zu setzen und die Leichteren nach hinten. Steuermann und Trommler bekamen wir vom Verein gestellt. Nachdem alle sicher im Boot saßen, fuhren wir zum Startbereich und übten, unter Anleitung des Steuermanns, den Start und das gleichmäßige Einstechen des Paddels. Die Anspannung vor dem Start war groß. Es ertönte das Startsignal und schon ging es los. Angefeuert durch die Trommelschläge und einiger Motivationsrufe schafften wir die 200 m ohne zu kentern. Ziemlich fertig, aber dennoch glücklich und voller Endorphine, kamen wir als letztes Boot ins Ziel.

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Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht und es musste eine neue Taktik bzgl. der Gewichtsverteilung besprochen werden.

Mit hoher Motivation und neuer Taktik gingen wir ins zweite Rennen und wurden schließlich Vorletzter. Ein großartiger Erfolg. Ein Video dazu könnt ihr hier sehen.

Nach einer kleinen Mittagspause folgte schon unser letztes Rennen. Wir wollten noch mal alles geben. Leider schlich sich bei der Gewichtsverteilung ein kleiner Fehler ein, der dazu führte, dass wir schon kurz nach dem Start in Schieflage gerieten. Gemeinsam konnten wir ein Kentern des Bootes verhindern. Auch in diesem Lauf wurden wir Letzter, aber das konnte uns den Spaß nicht verderben.

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Nach der sportlichen Höchstleistung folgte nun der gemütliche Teil des Tages. Beim gemeinsamen Barbecue wurde bis in die späten Abendstunden unter anderem der vorletzte Platz in der Kategorie Fun gefeiert. Es war nach der grandiosen Weihnachtsfeier im letzten Jahr wieder ein sehr gelungenes Teamevent, welches allen Teilnehmern viel Freude bereitete.

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Ein großes Dankeschön geht an das Orga-Team, insbesondere an unsere Kathleen, die auch diesen tollen Beitrag verfasst hat.

Über Claudia Haida

Durch ihr Studium Cultural Engineering erwarb Frau Haida fundierte Kenntnisse in ihren Hauptfächern Kulturwissenschaft, Wissensmanagement und Logistik sowie in vielen anderen Bereichen, wie etwa im Projekt- und Kommunikationsmanagement. Die Interdisziplinarität des Studiengangs ermöglichte ihr Einblicke in die BWL, die Wirtschaftsinformatik aber auch in die Arbeits- und Organisationspsychologie.
Mit diesen Know-How bereichert sie unser Team seit Dezember 2012 und ist verantwortlich für die Aufnahme neuer Projekte, die Koordination zwischen Entwickler und Kunden, so wie als Anlaufstelle für First-Level Support in unseren eCommerce- und OpenERP-Projekten.

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Frederiks erfolgreiche Disputation

veröffentlicht in Communication am 27. Okt. 2016

Was lange währt, wird gut und in Frederiks Fall sogar sehr gut. Nach jahrelanger Arbeit war es am 20. Oktober 2016 endlich so weit und der Tag der Disputation war gekommen. Ab 13 Uhr versammelten sich ca. 40 Personen in der Fakultät für Informatik der OvGU Magdeburg, um dem Prozedere beizuwohnen.

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Zu Beginn hielt Frederik einen 30-minütigen Vortrag über seine Dissertation „Strategic System Landscape Engineering für KMU“. Im Anschluss daran wurden die Gutachten durch die Professoren verlesen. In einer anschließenden Diskussion musste sich der Prüfling den Fragen der Anwesenden stellen. Alle diese Aufgaben überstand Frederik mit Bravour und ihm wurde somit das Prädikat „magna cum laude“ verliehen. Da nun der formale Teil dieses Tages überstanden war, konnte mit der ortsüblichen Tradition begonnen werden. Nach der Einkleidung und der Verleihung des Doktorhutes, welcher von seinen Kollegen und Freunden liebevoll gestaltet wurde, wurde der Dr.-Ing. auf einem Bierfass durch die Stadt gezogen. Ziel war das Otto von Guericke Denkmal auf dem Alten Markt. Dort wurde die Erlangung des Doktorgrades „offiziell“ verkündet und mit der Leerung einer Maß Bier besiegelt.
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Und da man bekanntlich die Feste feiern soll wie sie fallen, wurde dieser erfolgreiche Tag mit allen Anwesenden über den Dächern von Magdeburg zelebriert.
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Das gesamte initOS Team ist sehr stolz auf Frederik.

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs ist Lehrerin für Geschichte und Biologie. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

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