5 Jahre initOS – Ein Grund zum Feiern beim Drachenbootfestival 2016

veröffentlicht in Consulting am 12. Dez. 2016

Jedes Jahr im Sommer veranstaltet initOS ein Teamevent um den Teamgeist zu stärken. In diesem Jahr nahmen wir deshalb am 16. Magdeburger Drachenbootfestival auf dem Salbker See teil. Nachdem die Entscheidung für das Drachenbootfestival gefallen war, konnte die Planung beginnen. Wer schon einmal ein Teamevent oder ein Fest organisiert hat, weiß, welch ein Arbeitsaufwand dahinter steckt. Die Liste der Aufgaben war lang: Anmeldung, Teilnehmer, Verpflegung, Auf- und Abbau …

Aber wie das in einem guten Team so üblich ist, konnten die Aufgaben auf mehrere Köpfe verteilt werden. Nachdem die Anmeldung erfolgreich war und nun feststand, dass wir als Team PaddelTux in der Kategorie Mixed (mind. 6 paddelnde Frauen) über die 200 m in den See stechen werden, musste sich noch um die Verpflegung gekümmert werden. Da wir ein internationales Team sind, lag es nahe ein internationales Barbecue zu veranstalten. Jeder Teilnehmer wurde gebeten landestypische Spezialitäten mitzubringen. Dieser Bitte kamen auch alle mit großem Eifer nach. Vom Schwäbischen Kartoffelsalat, Kartoffelsalat nach Großmutters Art über Schopska-Salat bis hin zu syrischen Süßigkeiten und türkischer Köfte war alles vorhanden.

Je näher der Tag des Drachenbootfestivals kam, desto größer wurde auch die Frage: Wie fährt man eigentlich Drachenboot? Leider hatten wir keine Zeit an einem der offiziellen Trainings teilzunehmen, also blieb uns nur die Trockenübung im Konferenzraum. Nach intensiven Videostudien trafen wir uns also im Konferenzraum und übten uns in der richtigen Paddelführung. Schnell wurde deutlich, dass es beim Drachenbootfahren neben all dem Spaß, vor allem um die Synchronität geht. Der Trommler gibt den Takt vor und das gesamte Team muss diesem Takt folgen.

Der große Tag war nun nicht mehr fern. Das initOS-Team holte sich noch Verstärkung aus dem Freundeskreis und bildete so ein 22 Mann (Frau) starkes Team PaddelTux. Ausgestattet wurde jeder mit einer Startnummer.

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Am Vorabend des Renntages wurde der initOS-Stützpunkt aufgebaut.

Der große Tag begann 8.30 Uhr mit dem Teamcaptainmeeting. Dort wurden unter anderem die Wettkampfregeln erklärt. Unsere Kapitänin Kathleen erfuhr dort auch, dass wir das einzige Fun-Team sind, da alle anderen Teams die Trainingsstunden wahrgenommen hatten. Aber das änderte nichts an unserer Einstellung, denn uns ging es vor allem um den Spaß mit dem gesamten Team.

Um 10.15 Uhr war es dann endlich so weit. Unser erstes Rennen stand bevor. Nach einer kurzen Erwärmung ging es hinunter zum Boot.

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Vor unserem ersten Rennen beschlossen wir die Stärkeren nach vorne zu setzen und die Leichteren nach hinten. Steuermann und Trommler bekamen wir vom Verein gestellt. Nachdem alle sicher im Boot saßen, fuhren wir zum Startbereich und übten, unter Anleitung des Steuermanns, den Start und das gleichmäßige Einstechen des Paddels. Die Anspannung vor dem Start war groß. Es ertönte das Startsignal und schon ging es los. Angefeuert durch die Trommelschläge und einiger Motivationsrufe schafften wir die 200 m ohne zu kentern. Ziemlich fertig, aber dennoch glücklich und voller Endorphine, kamen wir als letztes Boot ins Ziel.

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Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht und es musste eine neue Taktik bzgl. der Gewichtsverteilung besprochen werden.

Mit hoher Motivation und neuer Taktik gingen wir ins zweite Rennen und wurden schließlich Vorletzter. Ein großartiger Erfolg. Ein Video dazu könnt ihr hier sehen.

Nach einer kleinen Mittagspause folgte schon unser letztes Rennen. Wir wollten noch mal alles geben. Leider schlich sich bei der Gewichtsverteilung ein kleiner Fehler ein, der dazu führte, dass wir schon kurz nach dem Start in Schieflage gerieten. Gemeinsam konnten wir ein Kentern des Bootes verhindern. Auch in diesem Lauf wurden wir Letzter, aber das konnte uns den Spaß nicht verderben.

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Nach der sportlichen Höchstleistung folgte nun der gemütliche Teil des Tages. Beim gemeinsamen Barbecue wurde bis in die späten Abendstunden unter anderem der vorletzte Platz in der Kategorie Fun gefeiert. Es war nach der grandiosen Weihnachtsfeier im letzten Jahr wieder ein sehr gelungenes Teamevent, welches allen Teilnehmern viel Freude bereitete.

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Ein großes Dankeschön geht an das Orga-Team, insbesondere an unsere Kathleen, die auch diesen tollen Beitrag verfasst hat.

Über Claudia Haida

Durch ihr Studium Cultural Engineering erwarb Frau Haida fundierte Kenntnisse in ihren Hauptfächern Kulturwissenschaft, Wissensmanagement und Logistik sowie in vielen anderen Bereichen, wie etwa im Projekt- und Kommunikationsmanagement. Die Interdisziplinarität des Studiengangs ermöglichte ihr Einblicke in die BWL, die Wirtschaftsinformatik aber auch in die Arbeits- und Organisationspsychologie.
Mit diesen Know-How bereichert sie unser Team seit Dezember 2012 und ist verantwortlich für die Aufnahme neuer Projekte, die Koordination zwischen Entwickler und Kunden, so wie als Anlaufstelle für First-Level Support in unseren eCommerce- und OpenERP-Projekten.

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Frederiks erfolgreiche Disputation

veröffentlicht in Communication am 27. Okt. 2016

Was lange währt, wird gut und in Frederiks Fall sogar sehr gut. Nach jahrelanger Arbeit war es am 20. Oktober 2016 endlich so weit und der Tag der Disputation war gekommen. Ab 13 Uhr versammelten sich ca. 40 Personen in der Fakultät für Informatik der OvGU Magdeburg, um dem Prozedere beizuwohnen.

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Zu Beginn hielt Frederik einen 30-minütigen Vortrag über seine Dissertation „Strategic System Landscape Engineering für KMU“. Im Anschluss daran wurden die Gutachten durch die Professoren verlesen. In einer anschließenden Diskussion musste sich der Prüfling den Fragen der Anwesenden stellen. Alle diese Aufgaben überstand Frederik mit Bravour und ihm wurde somit das Prädikat „magna cum laude“ verliehen. Da nun der formale Teil dieses Tages überstanden war, konnte mit der ortsüblichen Tradition begonnen werden. Nach der Einkleidung und der Verleihung des Doktorhutes, welcher von seinen Kollegen und Freunden liebevoll gestaltet wurde, wurde der Dr.-Ing. auf einem Bierfass durch die Stadt gezogen. Ziel war das Otto von Guericke Denkmal auf dem Alten Markt. Dort wurde die Erlangung des Doktorgrades „offiziell“ verkündet und mit der Leerung einer Maß Bier besiegelt.
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Und da man bekanntlich die Feste feiern soll wie sie fallen, wurde dieser erfolgreiche Tag mit allen Anwesenden über den Dächern von Magdeburg zelebriert.
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Das gesamte initOS Team ist sehr stolz auf Frederik.

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs ist Lehrerin für Geschichte und Biologie. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

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Rechtssicherheit im Online-Handel

veröffentlicht in Communication am 5. Sep. 2016 Tags: , , ,

Um uns über das geltende Recht zum Thema Online-Handel zu informieren, besuchten wir einen Vortrag der Magdeburger IHK zum Thema Rechtssicherheit im Online-Handel.
Abmahnungen wegen rechtswidriger Webseiten sind in aller Munde. Eine 1. Abmahnung wird meist mit einer Strafandrohung zwischen 500,- € und 1.300,- € zugestellt. Bei Wiederholung wird in der Regel mit einer Strafe ab 5.001,- € gedroht. Ab dieser Summe besteht Anwaltspflicht. Im Falle eines Rechtsstreites muss die Abmahnung vor dem Landesgericht verhandelt werden. Seitens der Anwälte werden bewusst kurze Fristen zur Änderung der Inhalte auf der Webseite oder im Onlineshop gesetzt.
Folgendes sollten Sie bei der Gestaltung Ihres Online-Shops oder Ihrer Webseite unbedingt beachten, um eine solche Abmahnung und die damit verbundenen möglichen Kosten zu vermeiden.

    1. Alleinstellungs- und Alterswerbung (Jubiläen): Angaben wie „Bestes Hundefuttersortiment“, „1. Onlineshop“, „größter Schraubenhersteller“, „5 Jahre initOS“ usw. sind zulässig, wenn sie stimmen. Der Nachweis muss nach objektiven Kriterien erfolgen können.
    2. Belästigende Werbung § 7 UWG (Telefon-, Fax-, E-Mail- und SMS-Werbung): Werbung per Telefon, Fax, E-Mail oder SMS sind immer nur dann zulässig, wenn der Verbraucher seine ausdrückliche Einwilligung erteilt hat. Werbung per Brief oder durch einen Vertreterbesuch sind zulässig, es sei denn der Verbraucher widerspricht diesem (zum Beispiel Aufkleber am Briefkasten). Beim Rechnungsversand darf erst ab der zweiten Rechnung Werbung mitgeschickt werden. Empfehlungsfunktionen nach Kaufabschluss á la „Wollen Sie nicht noch dies und das kaufen“ wie bei Amazon sind rechtswidrig. Auch Partnerwerbung „Möchten Sie weitere tolle Angebote von uns und unseren Partnern erhalten?“ sind unzulässig.
    3. Chiffrewerbung / Impressum: Da der Verantwortliche einer Anzeige oder Webseite identifizierbar sein muss, ist es nicht zulässig unter einer Chiffre zu werben. Im Impressum muss der vollständige Name und die USt-ID angegeben sein. Seit 09.01.2016 ist bei Verbrauchsgüterkäufen ein Link auf die Schlichtungsstelle (http://ec.europa.eu/consumers/odr/) unbedingt ins Impressum zu setzen.
    4. Gesundheitswerbung: Jedes Heilversprechen, auch wenn eine schulmedizinische Wirkung nachgewiesen ist, ist rechtswidrig. Erlaubt sind allgemeine Aussagen wie „Obst und Gemüse können das Immunsystem stärken!“.
    5. Gütesiegel und Qualitätskennzeichen § 2 (3) UWG: Es darf mit Gütesiegeln und Qualitätskennzeichen geworben werden, wenn diese tatsächlichen Kontrollen unterliegen. Die Werbung mit CE-Kennzeichen ist nur erlaubt, wenn es nicht im Zusammenhang mit anderen Gütesiegeln steht. Zum Beispiel: CE/TÜV/GS- geprüft.
    6. Irreführende Werbung:
      Rechtswidrig sind:

      • unwahre Werbeaussagen
      • wahre Werbeaussagen, die missverstanden werden könnten
      • Werbung mit Selbstverständlichkeiten
      • Irreführung durch Unterlassung
      • verschiedene optische Darstellungsformen (zum Beispiel: Werbeaussage groß und fett, aber Einschränkungen oder Erläuterungen kleingedruckt)
    7. Werbung für und mit Kindern: Werbung für und mit Kindern ist grundsätzlich erlaubt, aber unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften. Verboten sind:
      • die direkte Ansprache an Kinder oder Aufforderung, die Eltern zu fragen
      • die jegliche Form von Ausnutzung der geschäftlichen Unerfahrenheit
      • das Ausnutzen von Gruppenzwang
    8. Lockvogelwerbung: Hierunter wird Werbung für besonders deutlich reduzierte Produkte verstanden, die Kunden in den Laden locken sollen. Diese Werbung ist zulässig. Jedoch muss der Händler dafür sorgen, dass die Ware in ausreichender Menge zur Verfügung steht. (Mindestens 2 Tage.) „Solange der Vorrat reicht!“ ist nicht ausreichend.
    9. Mondpreiswerbung: Nach dem UWG § 5 Abs. 4 wird vermutet, dass es irreführend ist, mit reduzierten Preisen zu werben, wenn der frühere (höhere) Preis nur für einen unangemessen kurzen Zeitraum gefordert wurde. Zulässig ist der Vergleich mit dem UVP des Herstellers, wenn darauf ausdrücklich hingewiesen wird.
    10. Preisangaben: Die Preisangabenverordnung (PAngV) regelt wie Preise auszuweisen sind. Zu beachten sind:
      • Endpreise sind inkl. Mehrwertsteuer anzugeben
      • bei Waren, die auf Gewicht oder Menge verkauft werden ist ein Grundpreis anzugeben
      • Liefer- oder Transportkosten müssen ausgewiesen werden

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(Quellen: Präsentation IHK Magdeburg: „Rechtssichere Internetseite- Rechtlich richtig Werben“; www.pixabay.com)

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs ist Lehrerin für Geschichte und Biologie. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

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