Frederiks erfolgreiche Disputation

veröffentlicht in Communication am 27. Okt. 2016

Was lange währt, wird gut und in Frederiks Fall sogar sehr gut. Nach jahrelanger Arbeit war es am 20. Oktober 2016 endlich so weit und der Tag der Disputation war gekommen. Ab 13 Uhr versammelten sich ca. 40 Personen in der Fakultät für Informatik der OvGU Magdeburg, um dem Prozedere beizuwohnen.

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Zu Beginn hielt Frederik einen 30-minütigen Vortrag über seine Dissertation „Strategic System Landscape Engineering für KMU“. Im Anschluss daran wurden die Gutachten durch die Professoren verlesen. In einer anschließenden Diskussion musste sich der Prüfling den Fragen der Anwesenden stellen. Alle diese Aufgaben überstand Frederik mit Bravour und ihm wurde somit das Prädikat „magna cum laude“ verliehen. Da nun der formale Teil dieses Tages überstanden war, konnte mit der ortsüblichen Tradition begonnen werden. Nach der Einkleidung und der Verleihung des Doktorhutes, welcher von seinen Kollegen und Freunden liebevoll gestaltet wurde, wurde der Dr.-Ing. auf einem Bierfass durch die Stadt gezogen. Ziel war das Otto von Guericke Denkmal auf dem Alten Markt. Dort wurde die Erlangung des Doktorgrades „offiziell“ verkündet und mit der Leerung einer Maß Bier besiegelt.
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Und da man bekanntlich die Feste feiern soll wie sie fallen, wurde dieser erfolgreiche Tag mit allen Anwesenden über den Dächern von Magdeburg zelebriert.
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Das gesamte initOS Team ist sehr stolz auf Frederik.

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs ist Lehrerin für Geschichte und Biologie. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

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Rechtssicherheit im Online-Handel

veröffentlicht in Communication am 5. Sep. 2016 Tags: , , ,

Um uns über das geltende Recht zum Thema Online-Handel zu informieren, besuchten wir einen Vortrag der Magdeburger IHK zum Thema Rechtssicherheit im Online-Handel.
Abmahnungen wegen rechtswidriger Webseiten sind in aller Munde. Eine 1. Abmahnung wird meist mit einer Strafandrohung zwischen 500,- € und 1.300,- € zugestellt. Bei Wiederholung wird in der Regel mit einer Strafe ab 5.001,- € gedroht. Ab dieser Summe besteht Anwaltspflicht. Im Falle eines Rechtsstreites muss die Abmahnung vor dem Landesgericht verhandelt werden. Seitens der Anwälte werden bewusst kurze Fristen zur Änderung der Inhalte auf der Webseite oder im Onlineshop gesetzt.
Folgendes sollten Sie bei der Gestaltung Ihres Online-Shops oder Ihrer Webseite unbedingt beachten, um eine solche Abmahnung und die damit verbundenen möglichen Kosten zu vermeiden.

    1. Alleinstellungs- und Alterswerbung (Jubiläen): Angaben wie „Bestes Hundefuttersortiment“, „1. Onlineshop“, „größter Schraubenhersteller“, „5 Jahre initOS“ usw. sind zulässig, wenn sie stimmen. Der Nachweis muss nach objektiven Kriterien erfolgen können.
    2. Belästigende Werbung § 7 UWG (Telefon-, Fax-, E-Mail- und SMS-Werbung): Werbung per Telefon, Fax, E-Mail oder SMS sind immer nur dann zulässig, wenn der Verbraucher seine ausdrückliche Einwilligung erteilt hat. Werbung per Brief oder durch einen Vertreterbesuch sind zulässig, es sei denn der Verbraucher widerspricht diesem (zum Beispiel Aufkleber am Briefkasten). Beim Rechnungsversand darf erst ab der zweiten Rechnung Werbung mitgeschickt werden. Empfehlungsfunktionen nach Kaufabschluss á la „Wollen Sie nicht noch dies und das kaufen“ wie bei Amazon sind rechtswidrig. Auch Partnerwerbung „Möchten Sie weitere tolle Angebote von uns und unseren Partnern erhalten?“ sind unzulässig.
    3. Chiffrewerbung / Impressum: Da der Verantwortliche einer Anzeige oder Webseite identifizierbar sein muss, ist es nicht zulässig unter einer Chiffre zu werben. Im Impressum muss der vollständige Name und die USt-ID angegeben sein. Seit 09.01.2016 ist bei Verbrauchsgüterkäufen ein Link auf die Schlichtungsstelle (http://ec.europa.eu/consumers/odr/) unbedingt ins Impressum zu setzen.
    4. Gesundheitswerbung: Jedes Heilversprechen, auch wenn eine schulmedizinische Wirkung nachgewiesen ist, ist rechtswidrig. Erlaubt sind allgemeine Aussagen wie „Obst und Gemüse können das Immunsystem stärken!“.
    5. Gütesiegel und Qualitätskennzeichen § 2 (3) UWG: Es darf mit Gütesiegeln und Qualitätskennzeichen geworben werden, wenn diese tatsächlichen Kontrollen unterliegen. Die Werbung mit CE-Kennzeichen ist nur erlaubt, wenn es nicht im Zusammenhang mit anderen Gütesiegeln steht. Zum Beispiel: CE/TÜV/GS- geprüft.
    6. Irreführende Werbung:
      Rechtswidrig sind:

      • unwahre Werbeaussagen
      • wahre Werbeaussagen, die missverstanden werden könnten
      • Werbung mit Selbstverständlichkeiten
      • Irreführung durch Unterlassung
      • verschiedene optische Darstellungsformen (zum Beispiel: Werbeaussage groß und fett, aber Einschränkungen oder Erläuterungen kleingedruckt)
    7. Werbung für und mit Kindern: Werbung für und mit Kindern ist grundsätzlich erlaubt, aber unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften. Verboten sind:
      • die direkte Ansprache an Kinder oder Aufforderung, die Eltern zu fragen
      • die jegliche Form von Ausnutzung der geschäftlichen Unerfahrenheit
      • das Ausnutzen von Gruppenzwang
    8. Lockvogelwerbung: Hierunter wird Werbung für besonders deutlich reduzierte Produkte verstanden, die Kunden in den Laden locken sollen. Diese Werbung ist zulässig. Jedoch muss der Händler dafür sorgen, dass die Ware in ausreichender Menge zur Verfügung steht. (Mindestens 2 Tage.) „Solange der Vorrat reicht!“ ist nicht ausreichend.
    9. Mondpreiswerbung: Nach dem UWG § 5 Abs. 4 wird vermutet, dass es irreführend ist, mit reduzierten Preisen zu werben, wenn der frühere (höhere) Preis nur für einen unangemessen kurzen Zeitraum gefordert wurde. Zulässig ist der Vergleich mit dem UVP des Herstellers, wenn darauf ausdrücklich hingewiesen wird.
    10. Preisangaben: Die Preisangabenverordnung (PAngV) regelt wie Preise auszuweisen sind. Zu beachten sind:
      • Endpreise sind inkl. Mehrwertsteuer anzugeben
      • bei Waren, die auf Gewicht oder Menge verkauft werden ist ein Grundpreis anzugeben
      • Liefer- oder Transportkosten müssen ausgewiesen werden

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(Quellen: Präsentation IHK Magdeburg: „Rechtssichere Internetseite- Rechtlich richtig Werben“; www.pixabay.com)

Über Kathleen Friedrichs

Frau Friedrichs ist Lehrerin für Geschichte und Biologie. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

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Elbe-Brücken-Lauf 2016

veröffentlicht in Consulting am 8. Jun. 2016 Tags: ,

In Magdeburg fand zum 14. Mal der Elbe-Brücken-Lauf statt. Dank der Idee von Nikolina nahm auch ein kleines initOS-Team am Lauf teil. Nikolina, Conrad und Frederik gingen über die 13 km und Kathleen über die 5 km Distanz an den Start. Unterstützt wurden die initOS Läufer von ihrem Kollegen Thomas. Insgesamt kamen am  29. Mai 1726 Läufer ins Ziel. Alle Teilnehmer von initOS waren im Ziel zufrieden mit ihrer erbrachten Leistung.

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Frederik sagt über den Elbe-Brücken-Lauf: „Besonders gefreut hat mich, dass Nikolina trotz eines schmerzenden Beines durchgehalten hat. Conrad hat sich als super Teamplayer erwiesen und Nikolina bis ins Ziel unterstützt. Insgesamt bin ich auf die Teilnehmer sehr stolz und hoffe, dass bei ähnlichen Events in der Zukunft noch mehr Kollegen ihren Sportgeist unter Beweis stellen und mitmachen.“

 

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Frau Friedrichs ist Lehrerin für Geschichte und Biologie. Seit 15 Jahren verwendet sie ausschließlich Linux und ist eine begeisterte Anhängerin von Open Source. Sie verfügt über Sprachkenntnisse in Polnisch, Russisch und Englisch.

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